AMCHA-Clubs
Aufbauend auf den Prinzipien der »therapeutischen Gemeinschaft« sollen AMCHAs Sozial-Clubs den Klienten Sicherheit und Aufmerksamkeit spenden sowie ihre individuellen Ressourcen stärken – sie bedeuten für die Klienten ein »Zweites Zuhause«. Die Atmosphäre zwischen den Betreuern, der Verwaltung und den Klienten ist von Offenheit und gegenseitiger Akzeptanz geprägt.
Im Gegensatz zu anderen Seniorenclubs dienen sie nicht nur der Pflege sozialer Kontakte und der Freizeitgestaltung, sondern gehen in ihrer Bedeutung darüber hinaus – sie wirken als Ergänzung zu der umfassenden mentalen Rehabilitation durch AMCHA.

Das Ziel der AMCHA-Clubs ist es, die Leiden der Überlebenden zu lindern und das Leben der einzelnen entsprechend ihrem eigenen Vermögen lebenswerter zu machen. Hier können sie sich entspannen, eine Tasse Kaffee genießen und Menschen finden, die ihnen Wärme entgegenbringen und Zeit haben zuzuhören. Es soll ein Ort sein, an dem Gemeinschaft zwischen Menschen gelebt werden kann, die dasselbe Schicksal teilen. Sowohl Berufstherapeuten als auch Kunst-, Bewegungs- und Entspannungslehrer bieten Beschäftigungen zur Rehabilitation an. Leiter der Clubs sind Sozialarbeiter. Auf diesem Weg werden die Überlebenden ermutigt, sich mit ihrer tragischen Vergangenheit auf indirekte Weise auseinander zu setzen. |