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Was ist AMCHA?

Psychotherapie
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Extras
»Helping the Helpers«
Ein weiteres AMCHA-Programm ist das seit dem Jahr 2003 durchgeführte Projekt »Helping the Helpers«. Gemeinsam mit der Israel Trauma Coalition ist es darauf ausgerichtet, Hilfsangebote für Einsatzkräfte bei Notfällen bzw. Terroranschlägen bereit zu stellen, die direkt an der Betreuung der Opfer beteiligt sind (Feuerwehrleute, Polizei, medizinisches Personal, Sozialarbeiter). Das Projekt wendet sich an Hunderte solcher Beteiligter, die als erste vor Ort Hilfe leisten. Es informiert und unterstützt die Helfer innerhalb kurzer Zeit nach dem Terroranschlag.

»knowledge transfer «
Das Fachpersonal von AMCHA besteht aus Pionieren auf dem Gebiet der Behandlung von Überlebenden. Sie bieten professionelle Anleitung für psychiatrisches und soziales Fachpersonal in öffentlichen Einrichtungen und Institutionen in Israel und weltweit, indem sie Seminare und Kurse anbieten. AMCHA engagiert sich aktiv auf dem Gebiet der Hochschulbildung durch die Organisation von Kursen und Konferenzen in Zusammenarbeit mit der School of Social Work an der Tel Aviv Universität, der Abteilung für Psychologie und Sozialarbeit an der Bar Ilan Universität und dem JDC-Eshel (The Association for the Planning and Development of Services for the Aged in Israel).

AMCHA-Mitarbeiter nehmen regelmäßig an internationalen Konferenzen über die Arbeit mit Holocaust-Überlebenden teil. Jedoch reichen die Erfahrungen der Organisation und der therapeutischen Techniken weit darüber hinaus. In den letzten Jahren hat AMCHA sein Forschungsfeld ausgedehnt auf die Arbeit mit nicht nur vom Holocaust traumatisierten Menschen, sondern auch auf solche, die durch Kriege, Bürgerkriege, Naturkatastrophen etc. traumatisiert sind.
In den Jahren 1997 und 1998 fuhren drei Mitarbeiter von Amcha auf ausdrückliche Anforderung in den Kosovo. Sie hielten Vorträge und arbeiteten mit den dortigen Behörden zusammen. 1998, 1999 und 2000 führte Amcha Kurse für Palästinenser in Gaza und Bethlehem durch. 1999 und 2000 wurden Mitarbeiter von Amcha in die Türkei eingeladen, um türkische Psychologen und Sozialarbeiter bei der Arbeit mit Erdbebenopfern zu unterstützen. Bereits seit 1995 hat Amcha regelmäßige Kontakte zur Regierung in Ruanda. Amcha hat einen Projektplan für eine mögliche Kooperation vorgelegt, der eine Langzeitschulung von Psychologen und Sozialarbeitern in Ruanda vorsieht, um sie für eine professionelle Arbeit mit den traumatisierten Menschen vor Ort zu qualifizieren.
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