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Was ist AMCHA?

AMCHA ist das Nationale Zentrum für Psychosoziale Unterstützung von Holocaust-Überlebenden und deren Familien in Israel.

AMCHA ist ein hebräisches Wort und bedeutet »Dein Volk«. Es wurde während und nach dem Holocaust von jüdischen Verfolgten ausgesprochen, um Leidensgenossen zu erkennen.

Aufgaben und Ziele
AMCHA wurde 1987 von einer Gruppe engagierter Holocaust-Überlebender und Psychologen gegründet. Das Hauptaugenmerk liegt auf einer nicht-materiellen, psychosozialen und stark präventiv ausgerichteten Unterstützung. Ziel war und ist es, ein Zusammenwirken von gegenseitiger Hilfe, bewusster Erinnerungsbearbeitung und Schmerzbewältigung zu erreichen, sowie ein Umfeld zu schaffen, in dem sich die Überlebenden und ihre Familien sicher fühlen und verstanden werden.

In Israel gibt es heute noch mehr als 200.000 Überlebende des Holocaust. Viele waren bei Kriegsende noch Kinder.

Bild Kinderarm

Sie alle teilen die Erfahrungen von Verfolgung, Deportation, Selektion, Hunger, Folter, Zwangsarbeit und die Ermordung von Angehörigen. Das sind traumatische Erlebnisse, die auch durch Zeitablauf nicht verloren gehen, sondern zur Gegenwart der Überlebenden gehören.

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