AMCHA Logo blank
Was ist AMCHA?
Was macht AMCHA?
Wie kann ich helfen?
Wie bekomme ich Kontakt?
blank
Was ist AMCHA?

Psychotherapie
AMCHA-Clubs
Hausbesuche
Extras
blank
Sehr lange gab es in Israel keine psychotherapeutischen Angebote, die den Holocaust-Überlebenden und deren speziellen Bedürfnissen gerecht wurden. Den Überlebenden blieb einzig der Weg des Schweigens und der Verdrängung.
Das Ausscheiden aus dem Berufsleben, der Verlust von Ehepartnern und engen Freunden, die zunehmende Verletzlichkeit aufgrund des natürlichen Alterungsprozesses und nicht zuletzt die immer neuen terroristischen Anschläge und kriegerischen Auseinandersetzungen sind Erfahrungen, die post-traumatische Symptome wie Schuldgefühle, schreckliche Alpträume und Angst vor imaginären Gefahren und wirklichen Katastrophen auslösen können. Oft kommt es zu völligen seelischen Zusammenbrüchen. So wuchs in den vergangenen Jahren die Zahl von älteren Überlebenden stetig, die sich mit der Bitte um psychologische und soziale Betreuung an AMCHA wenden.

Bild Kinderarm

Weil die Überlebenden die Ausgrenzung aufgrund ihrer emotionalen Probleme fürchten und weil in der Öffentlichkeit so lange über die psychischen Folgen des Holocaust geschwiegen wurde, sind Holocaust-Überlebende eher abgeneigt, Hilfe bei öffentlichen Einrichtungen zu suchen.
Das israelische Sozial- und Gesundheitssystem ist allein nicht in der Lage, Überlebenden und deren Familien die notwendige Unterstützung zu geben. Außerdem erfordert die Arbeit mit Überlebenden ein besonderes Verständnis sowie eine hohe Sensibilität gegenüber ihren Gefühlen und Problemen, für die die Mitarbeiter staatlicher Institutionen nicht im Speziellen qualifiziert sind.

AMCHA bietet Geborgenheit und eine verständnisvolle Atmosphäre, in der die Betroffenen über ihr Schicksal reden können. Viele gewinnen zum ersten Mal das Gefühl, verstanden und akzeptiert zu werden. AMCHA hat für die Überlebenden eine sichere Umgebung geschaffen, innerhalb derer ein „zweites Zuhause“ – eine therapeutische Gemeinschaft entstand. Die therapeutische Behandlung hilft, den verdrängten, immer gefühlten Schmerz ans Licht zu bringen und die demütigenden und quälenden Erfahrungen zu akzeptieren. Sie kann Wege öffnen aus Hilflosigkeit und Vereinzelung. Die therapeutischen Angebote richten sich an Holocaust-Überlebende (Erste Generation), an Überlebende, die bei Kriegsende nicht älter als 16 Jahre waren (Child Survivors), an Kinder von Überlebenden (Zweite Generation), an Partner, Angehörige und Freunde von Überlebenden sowie an Experten, die mit Überlebenden des Holocaust arbeiten.
blank
Impressum